Prävention von Hitze am Arbeitsplatz nach ASR A3.5: Minimalistische Schwarz-Weiß-Aufnahme einer modernen Betriebsstätte mit dem markanten gold-gelben Pfeil der Unternehmensberatung Christian Harrer, der symbolisch auf strategische Kühlungsmaßnahmen deutet.

Sommerhitze im Betrieb

Prävention beginnt nicht erst bei 30 Grad!

Warum Sie jetzt handeln müssen, um die Leistungsfähigkeit Ihres Unternehmens im Sommer zu sichern.
Auch wenn die Temperaturen aktuell noch moderat erscheinen: Der nächste Hitzesommer kommt gewiss. Für mittelständische Unternehmen ist extreme Wärme am Arbeitsplatz weit mehr als ein Komfortproblem. Sie ist ein ernstzunehmendes Gesundheitsrisiko und ein massiver Produktivitätskiller.
Wer erst reagiert, wenn das Thermometer im Büro oder in der Werkhalle die 30-Grad-Marke überschreitet, handelt meist zu spät. Ein vorausschauender Arbeitsschutz nutzt das Frühjahr, um technische und organisatorische Weichen zu stellen.

Die rechtliche Basis: ASR A3.5

Die Arbeitsstättenregel (ASR) A3.5 gibt klare Leitplanken vor. Ab einer Raumtemperatur von +26 °C sollen, ab +30 °C müssen Maßnahmen ergriffen werden. Wird die 35-Grad-Marke erreicht, ist der Raum ohne spezifische Schutzmaßnahmen (wie Hitzeschutzkleidung oder Luftduschen) nicht mehr als Arbeitsraum geeignet.
Doch statt starrer Verbote steht in der modernen Unternehmensführung die pragmatische Lösung im Vordergrund.

Die Gefährdungsbeurteilung als Basis

Im Rahmen des 8-Elemente-Prinzips der Unternehmensberatung Christian Harrer bildet die Gefährdungsbeurteilung das Fundament. Eine fundierte Analyse Ihrer Arbeitsstätten im Hinblick auf sommerliche Hitze ermöglicht es Ihnen, gezielte Maßnahmen nach dem TOP-Prinzip (Technisch, Organisatorisch, Personenbezogen) umzusetzen:

  • Technische Maßnahmen: Prüfung von Sonnenschutzvorrichtungen, Lüftungsanlagen oder die nächtliche Auskühlung von Gebäuden.
  • Organisatorische Maßnahmen: Anpassung der Arbeitszeiten (Gleitzeit nutzen), Verlagerung schwerer körperlicher Tätigkeiten in die kühleren Morgenstunden oder die Bereitstellung von geeigneten Getränken.
  • Personenbezogene Maßnahmen: Lockerung der Bekleidungsregeln, sofern dies mit der Sicherheit (z. B. PSA) vereinbar ist.

Sicherheit neu denken: Wertschätzung statt Belastung

Ein hitzeverträgliches Arbeitsumfeld ist ein klares Signal der Wertschätzung gegenüber Ihren Mitarbeitern. Eine gelebte Safety Culture zeichnet sich dadurch aus, dass Belastungen erkannt werden, bevor sie zu gesundheitlichen Problemen oder Konzentrationsfehlern führen.

Sicherheit ist nicht alles – aber ohne Sicherheit ist alles andere nichts. Dieser Leitsatz gilt auch für den sommerlichen Wärmeschutz. Ein kollabierender Mitarbeiter oder ein hitzebedingter Produktionsfehler kosten ein Vielfaches der rechtzeitigen Prävention.

Bereiten Sie sich jetzt vor

Nutzen Sie die aktuelle Zeit, um Ihre Gefährdungsbeurteilung zu aktualisieren und Ihr Team auf die kommenden Monate vorzubereiten. Gerne unterstütze ich Sie dabei, pragmatische Lösungen zu finden, die exakt zu Ihren betrieblichen Abläufen passen.

Lassen Sie uns gemeinsam dafür sorgen, dass Ihr Betrieb auch bei Höchsttemperaturen sicher und leistungsfähig bleibt.

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